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Arbeitsbewilligung

Wer als Ausländer in der Schweiz einer Erwerbstätigkeit nachgehen möchte, benötigt eine Bewilligung. Dabei geniessen Staatsangehörige der Mitgliedstaaten von EU/EFTA-Staaten gewisse Privilegien beim Marktzugang.

Zu beachten sind die Übergangsbestimmungen für Kroatien m.w.H.: " Bundesrat legt Gesetzesentwurf zur Steuerung der Zuwanderung vor (admin.ch)" (zuletzt abgerufen am: 30.03.2021).
Art. 6 Abs. 2 Anhang I FZA, Art. 6 Ziff. 2 Anhang K – Anlage 1 des Übereinkommens zur Errichtung der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA);
Spescha, Marc: Art. 11 AIG N 1, in: Spescha, Marc (Hrsg.): OFK, Migrationsrecht Kommentar, Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG), Asylgesetz (AsylG), Bürgerrechtsgesetz (BüG) sowie Freizügigkeitsabkommen (FZA) mit weiteren Erlassen, 5. Aufl., Zürich 2019; vgl. Art. 14 AIG.
Art. 32 AIG.
Art. 33 AIG.
Art. 34 AIG.
Art. 43 Abs. 2 VZAE.
Art. 35 AIG.
Art. 11 Abs. 3 AIG.
Art. 2 Abs. 1 AIG.
Art. 2 Abs. 2 und 3 AIG.
Spescha, Marc; Priuli, Valerio: Art. 2 AIG N 2, in: Spescha, Marc (Hrsg.): OFK, Migrationsrecht Kommentar, Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG), Asylgesetz (AsylG), Bürgerrechtsgesetz (BüG) sowie Freizügigkeitsabkommen (FZA) mit weiteren Erlassen, 5. Aufl., Zürich 2019.
Art. 11 Abs. 1 AIG.
Art. 11 Abs. 1 AIG.
Art. 11 Abs. 3 AIG.
BGE 137 IV 297 E. 1.5.1.
Art. 91 Abs. 1 AIG.
Art. 116 Abs. 1 lit. b AIG und Art. 117 Abs. 1 AIG.
Art. 21 Abs. 1 AIG.
Art. 21 Abs. 1 AIG.
Art. 21 Abs. 2 AIG.
Bolzli, Peter: Art. 32 AIG N 1, in: Spescha, Marc (Hrsg.): OFK, Migrationsrecht Kommentar, Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG), Asylgesetz (AsylG), Bürgerrechtsgesetz (BüG) sowie Freizügigkeitsabkommen (FZA) mit weiteren Erlassen, 5. Aufl., Zürich 2019.
Art. 32 Abs. 1 und 2 AIG.
Art. 33 Abs. 1 AIG.
Art. 33 Abs. 2 AIG.
Art. 58 Abs. 1 VZAE.
Art. 34 Abs. 2 AIG.
Art. 34 Abs. 1 AIG.
Art. 35 Abs. 1 AIG.
Art. 35 Abs. 2 AIG.
Art. 35 Abs. 3 AIG.
Art. 6 Abs. 2 Anhang I FZA; Art. 6 Ziff. 2 Anhang K – Anlage 1 des Übereinkommens zur Errichtung der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA).
Art. 6 Abs. 1 Anhang I FZA; Art. 6 Ziff. 1 Anhang K – Anlage 1 des Übereinkommens zur Errichtung der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA).
Spescha, Marc: Art. 21 AIG N 1, in: Spescha, Marc (Hrsg.): OFK, Migrationsrecht Kommentar, Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG), Asylgesetz (AsylG), Bürgerrechtsgesetz (BüG) sowie Freizügigkeitsabkommen (FZA) mit weiteren Erlassen, 5. Aufl., Zürich 2019.

Grundsatz

Das Schweizerische Ausländer- und Integrationsgesetz gilt für Ausländer, soweit keine anderen Gesetzesbestimmungen des Bundesrechts oder völkerrechtliche Bestimmung anwendbar sind. Dagegen gelten für Staatsangehörige der Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) primär das Personenfreizügigkeitsabkommen und für Staatsangehörige der Mitgliedstaaten der Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) primär das Abkommen zur Änderung des Übereinkommens zur Errichtung der Europäischen Freihandelsassoziation und nur sekundär das Ausländergesetz. Somit gilt das Ausländer- und Integrationsgesetz in erster Linie für sogenannte Drittstaatenangehörige.

Ausländer (keine EU/EFTA Staatsangehörige) , die in der Schweiz einer Erwerbstätigkeit nachgehen möchten, benötigen eine Bewilligung, unabhängig von der Dauer ihres Aufenthalts. Diese Bewilligung ist bei der am Arbeitsort zuständigen Behörde zu beantragen. Bei unselbständiger Erwerbstätigkeit muss der Arbeitgeber die Bewilligung beantragen. Die Bewilligung muss spätestens im Zeitpunkt des Stellenantritts vorliegen.

Damit der Arbeitgeber sich über die Berechtigung zur Erwerbstätigkeit vergewissern kann, hat er entweder Einsicht in den Ausweis des Arbeitnehmers zu nehmen oder die zuständigen Behörden zu konsultieren. Es ist wichtig, dass sich der Arbeitgeber über die Berechtigung zur Erwerbstätigkeit vergewissert, da sowohl die Beschäftigung von Arbeitnehmern ohne Bewilligung als auch die Verschaffung einer Arbeitsstelle für einen Ausländer ohne Bewilligung strafbar ist.

In Bezug auf die Zulassung von Ausländern zur Ausübung einer unselbständigen Erwerbstätigkeit ist dem Vorrang von inländischen Arbeitnehmern sowie Arbeitnehmern aus Staaten mit einem Freizügigkeitsabkommen Beachtung zu schenken. Ausländer werden zur Ausübung einer unselbständigen Erwerbstätigkeit nur zugelassen, sofern nachgewiesen wird, dass für die entsprechende Arbeit keine geeigneten inländischen Arbeitnehmer oder Arbeitnehmer von Staaten mit einem Freihandelsabkommen gefunden werden können. Unter den Begriff der inländischen Arbeitnehmer fallen:

  • Schweizerische Staatsangehörige;
  • Personen mit einer Niederlassungsbewilligung;
  • Personen mit einer Aufenthaltsbewilligung, die zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit berechtigt sind;
  • vorläufig aufgenommene Personen;
  • Personen, denen vorübergehend Schutz gewährt wurde und die über eine Bewilligung zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit verfügen.

Arten von Aufenthaltsbewilligungen

Fragen und antworten

Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der EU/EFTA benötigen für die Dauer von maximal drei Monaten keine Bewilligung. Ausländische Arbeitskräfte, die nicht Staatsangehörige eines Mitgliedstaates der EU/EFTA sind, brauchen grundsätzlich immer eine Bewilligung zur Ausübung einer Erwerbstätigkeit in der Schweiz.

  • Kurzaufenthaltsbewilligung (Ausweis L)
  • Aufenthaltsbewilligung (Ausweis B)
  • Niederlassungsbewilligung (Ausweis C)
  • Aufenthaltsbewilligung mit Erwerbstätigkeit (Ausweis Ci)
  • Grenzgängerbewilligung (Ausweis G)

Nein, bei unselbständiger Erwerbstätigkeit ist die Bewilligung vom Arbeitgeber zu beantragen.

Rechtsprechungen

BGE 108 Ia 148

Ausländer können sich auf die Wirtschaftsfreiheit berufen

In diesem Urteil änderte das Bundesgericht seine Praxis und ermöglichte es damit Ausländern, sich auf die Wirtschaftsfreiheit zu berufen, sofern der Ausländer nicht wegen seiner Ausländerqualität bestimmten wirtschaftspolizeilichen Einschränkungen unterworfen ist.

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